Chinesische Gäste informieren sich im THERAmed
Beim fünften Gesundheitstag in unserem Zentrum für Therapie und Gesundheit konnten der therapeutische Leiter Michael Klob und Bürgermeister Jürgen Kohmann zwei chinesische Professoren begrüßen, die interessiert die Einrichtung besichtigten. Seit 1995 gebe es das THERAmed in Bad Staffelstein, seit 2002 sei man teilstationäre Reha-Klinik mit dem Fachbereich Muskel-, Skelett-, Bandscheiben- und Gelenkerkrankungen und Endoprothetik, erklärte Michael Klob in seiner Begrüßung. Die Gesundheit habe man sich durch die angebotenen trainingstherapeutischen Maßnahmen auf die Fahnen geschrieben. Beim fünften Gesundheitstag standen alle Räume zur Besichtigung offen, Aussteller präsentierten ihre Produkte und Tipps rund ums Thema, wie man sich selbst gesund halten kann, wurden gegeben. Verschiedene Vorträge befassten sich mit allen Problembereichen des Körpers, von Kopf bis Fuß. Dazu stellte Diplom-Sportwissenschaftler Michael Jerutka die Arbeit im THERAmed in seinem Referat über "Möglichkeiten und Grenzen der ambulanten Rehabilitation" dar. Das THERAmed besitze einen ausgezeichneten Ruf in der ambulanten Rehabilitation und sei weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, betonte Bürgermeister Jürgen Kohmann. Über 30 Mitarbeiter kümmern sich um die Gesundheitsvorsorge. Erfreut zeigte er sich über die Tatsache, dass das Zentrum für Therapie und Gesundheit ein "innovatives Unternehmen" sei, in dem Weiterbildung eine große Rolle spiele. Sogar der Chef selbst habe sich aktuell dem Studium der traditionellen chinesischen Medizin verschrieben. Aus diesem Grund besuchte Professor Dietmar Kummer von der Chinesischen Heilkunde Akademie in Kulmbach, Professor Ying Zhu und Professor Yufeng He von der TCM-Universität Guangxi, dazu Huiyu Liu, Dozentin an der Universität Qingdao beim Department of Intercultural German Studies die Einrichtung. Die traditionelle chinesische Medizin, in der sich Bad Staffelstein etablieren will, sei eine "sinnvolle Ergänzung" zur bekannten Schulmedizin, sagte der therapeutische Leiter. Er führte die Gäste durchs Haus, zeigte unter anderem den Sauna- und Wellnessbereich, die Behandlungs- und Therapieräume und die verschiedenen Möglichkeiten der ambulanten, teilstationären Rehabilitation sowie der Physiotherapie und der Osteopathik. Interessant für die chinesischen Gäste waren gerade die Gerätschaften, die sie nicht kennen. So wurde etwa der Schlingentisch, der die Halswirbelsäule entlasten soll, vorgeführt. Und Professor He testete selbst das Tergumed, ein computergestütztes Rückentrainingskonzept. Bei der Besichtigung wurde deutlich, dass sowohl die westlichen, als auch die chinesischen Therapiemethoden Vorteile haben, eine Kombination von beidem aber den Patienten bei bestimmten Erkrankungen noch mehr helfen könnte. (paf)
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